Tierisch angesagt: Animal-Prints

shoesWirft man einen Blick auf die neuen Kollektionen von Designern wie Roberto Cavalli, Kenzo oder D&G, so zeigt sich deutlich: Animal-Prints sind der Trend der Saison. Eigentlich ein Klassiker – aber dennoch immer wieder wandlungsfähig und so facettenreich wie die Tierwelt selbst. Ob als großflächiger Print, als dezentes Highlight oder auch als dezentes Extra auf der Sohle: An Leoparden-, Giraffen-, Tiger- und Zebraprints kommt derzeit niemand vorbei. Vorsichtig sollten Fashion-Fans dennoch bei der Do-it-Yourself-Umsetzung sein, denn nicht alles wirkt im realen Leben genauso stilvoll wie auf dem Catwalk oder in Hochglanzmagazinen. Animal-Prints – wie trägt man sie richtig?

Too much? Es muss nicht immer der Allover-Look sein!

Too much? Es muss nicht immer der Allover-Look sein!

Grundsätzlich sind Animal Prints ein Stil, der von jedem getragen werden kann. Wichtig ist allerdings, dass man die auffälligen Muster gut dosiert und gekonnt einzelne Elemente des Outfits damit in Szene setzt. Gerade Schuhe sind da eine perfekte Lösung, denn mit Sandaletten, High Heels oder Sneaker mit wilden Mustern lässt sich selbst eine schlichte Jeans & T-Shirt-Kombi zu einem Trendlook machen. Neu in der Saison ist allerdings, dass Animal-Prints sich jetzt untereinander mischen lassen, was bisher ein absolutes No-Go in der Modewelt war. Doch spätestens seit Designer wie Isabel Marant und Diane von Fürstenberg die Models in ihren Frühlingskollektionen mit wilden Mustermixen auf den Laufsteg schickten, darf offiziell nach Lust und Laune kombiniert werden. Folgende Punkte sind dabei entscheidend:

  • Leopardenmuster wird mit gedeckten Farben von Weiß bis Schwarz oder einer Braun-Nuance kombiniert – schrille Töne haben hier nichts verloren!
  • Den Grundton betrachten. Jedes Muster hat einen Basiston, der aufgriffen werden sollte. Behält man diesen auch für das restliche Outfit bei, bleibt man dezent, aber beweist dennoch Stil!
  • Nie zwei Teile mit demselben Print tragen, sofern sie nicht aus derselben Kollektion stammen. Vergleicht man verschiedene Accessoires mit Leo-Muster, so zeigt sich schnell, dass es beim Design große Unterschiede gibt. Diese zusammen zu kombinieren wäre ein Stilbruch vom Feinsten.

Tabubruch: Animal-Prints werden jetzt gemixt!

Animal Prints eignen sich super dazu, weibliche Vorzüge zu betonen. Der Schnitt spielt eine essenzielle Rolle: Ein zu tiefer Ausschnitt, zu enge Kleidung oder auch minderwertiges Material lassen den Look schnell unpassend wirken. Nichts falsch machen Fashionistas mit fließenden Stoffen von Chiffon über Viskose bis hin zu weicher Seide – diese akzentuieren mädchenhaften Charme.

 Auf Streiftour: Ballerinas mit Zebra-Print, Pumps mit Leo-Print, Sneaker mit Leo-Muster (alles Paul Green)

Accessoires zum Animal Print? Ja, bitte, aber mit Bedacht! Schmuck ist selbstverständlich erlaubt, jedoch hält man sich auch hier lieber an unauffällige, zarte Highlights und lässt die großen Statement-Ketten im Schrank. Lange, feine Ketten in Silber und Anthrazit harmonieren wunderbar mit dem Zebra-Look. Giraffen-, Leo- und Tiger-Fans setzen dagegen lieber auf Gold- und Kupfertöne. Naturmaterialien wie Holz sind eine besonders schöne Ergänzung dazu, um das Outfit zu „entschärfen“ und um den derzeit angesagten Ethno-Look zu unterstreichen.

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