Die Trends von morgen sind schon da

Da haben wir nicht einmal mit dem Einräumen der Sommerkleider begonnen, unsere Lieblingssandalen stehen noch immer im Flur, wartend auf ein Geschenk der Natur in Form von Indian Sommer, und in Mailand sind die Besucher der Fashion Week schon modische Lichtjahre entfernt und schauen sich die neuen Frühlings-/Sommerkollektionen 2016 an.

Damit wir trendmäßig auch auf den grünen Zweig kommen, werfen wir doch einen Blick auf die Mode-Prognose für Frühling und Sommer 2016. So können wir schon jetzt herausfinden, welche Trends wir nächstes Jahr auch noch tragen können, oder was wir uns zulegen sollten.

Hallo simpel, stylisch, schön

Der alles in einem Outfit ist volljährig geworden und kann endlich auf alle coolen Partys und Abendveranstaltungen gehen. Denn der Overall sieht nächstes Jahr edel, glamourös und erwachsen aus. Mit einem cleanen Schnitt, feinen Materialien und einer schmeichelhaften Silhouette entwickelte sich der Einteiler zur echten Abendkleid Alternative.

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Drei Klassiker von Peter Kaiser: Stiefeletten, Ankle Boots und Pumps

Das Styling soll edel sein, ohne dabei den Look zu dominieren. Ein Muss ist eine Clutch, auffällige Ohrringe oder Oversize-Armreifen. Bei einem weit geschnittenen Einteiler wird die Taille mit einem Gürtel betont. Overalls lassen sich mit eleganten Stiefeletten oder zarten Riemchensandalen kombinieren; am besten passen aber High Heels.

Zurück in die Zukunft

blumenkleiderEine Mischung aus Mode und Geschichte zeigt uns der bunteste Trend im Jahr 2016: das Folklore-Kleid. Ein Reichtum an Mustern, Symbolik und Farben lässt die Modeherzen beim Anblick dieses fröhlichen Ethno-Looks höher schlagen. Ausgelöst wurde der Trend von der ukrainischen Designerin Vita Kin, die mit ihren aufwendig bestickten Kleidern und Blusen die zeitlose Trachtenmode zum momentan angesagtesten Trend entwickelte.

Bei einem Folklore-Kleid braucht es nicht viel weiteres Styling. Solche Stücke sprechen für sich. Einfarbige Sandalen und eine natürliche Tasche machen den Look perfekt. Wenn man doch nicht auf die heißen Sommertage warten kann, um sich visuell Multikulti zu fühlen, das Kleid einfach mit Stiefeln und einem flauschigen Pullover kombinieren.

Von wegen kalte Schulter

Carmen-Bluse. Klingt nach Oper, ist aber gar nicht elitär sondern komplett alltagstauglich. Nächstes Jahr zeigen wir nämlich wieder Haut. Doch diesmal haben weder Beine noch Dekolleté die absolute Mehrheit, in 2016 regiert die „Carmen-Schulter“. Ihren Ursprung findet diee Carmen-Bluse in der traditionellen Tracht Spaniens. Spätestens seit diesem Sommer ziehen Frauen mit diesen Fashion-Liebling auch außerhalb Spaniens bewundernde Blicke auf sich.

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Outfit: stylefruits.de

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CarmenGlanzstücke: Metallic-Slippers (Paul Green) und Silber-Slippers (Peter Kaiser)

 

 

Doppel Braun: Stiefeletten und Chelsea Boots (beides Paul Green)

Super Sneaker: Animal-Print (Pantofola d’Oro) oder Nieten-Look (Paul Green)

 

Blusen und Kleider im Carmen-Stil sind nicht nur wunderbar feminin, sondern passen auch zu unzähligen Outfits. Ob lässig zur Jeans, elegant zu Palazzo-Hosen oder einem Bleistiftrock, mädchenhaft in Kombi mit einem   Rock: Beim Styling können wir uns austoben. Mit voluminösen Ärmeln, bis hin zu Kimono- und Fledermaus-Formen, der Carmen-Stil nimmt eine lässige Haltung ein.Die einzige Regel: Auf BH mit Trägern verzichten. Die Träger wirken nämlich sehr störend beim Schulterfrei-Look.

Kein Sommer ohne Blumen

Mit den ersten Frühlingssonnenstrahlen kommen die Blumen. Vom All Over Prints, Seamless exotic pattern.detailgetreuen Stickereien, bis hin zu Spitze in Blumenform – Blüten warten auf einen Platz in dem Kleiderschrank. Die übergroßen Blumen in intensiven Farben bezaubern nicht nur auf Hosen, Kleidern und Röcken, sondern finden sich auch auf Taschen und Schuhen wieder.

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Am besten kommt der florale Look zur Geltung, wenn die Blütenkreation der einzige Hingucker am Outfit bleibt. Zarte Blumenkleider lassen sich in kälteren Tagen mit farblich passenden Wollstrumpfhosen und Lederjacken kombinieren. Die geliebte Jeansjacke und ein Paar robuste Stiefel nehmen dem Blümchenteil die mögliche Biederkeit weg. Bei Schmuck gilt: Weniger ist einfach mehr.

Edle Blumenkinder: Stiefeletten (Clarks), Blumen-Pumps (Peter Kaiser) und feurige High Heels (Paul Green)

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Die Fanta 4 der Jeans-Trends

Es gibt viele Klassiker, aber es gibt nur einige, die sich den Namen und den Status wirklich verdienen. Die Jeans gehört definitiv dazu. Ein Kleidungsstück, das keine sozialen Grenzen kennt, keine Altersprobleme hat und von Geschlechtsdefinitionen nichts hält. Angefangen als strapazierfähige Arbeitshose für Männer und angekommen als Symbol für Zeitlosigkeit und Zeitgeist.

Im Herbst 2015 sehen wir alles blau, denn die jetzige Hosenmode ist im Blue Denim-Fieber. Angesteckt vom Retro-Feeling, begrüßen uns herausgeputzte Schlaghosen und die Culotte, oder wie sie unsere Mütter nennen, Hosenrock.

Flare Jeans: Die Schlaghose schlägt zurück

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Schlaghose. Da schaudert es viele schon bei dem Lesen dieses Wortes, denn Dancing Queen und Mamma Mia lauern als ungewollter Ohrwurm hinter dem äußeren Gehörgang. Aber keine Angst. Die Mode-Vorbilder für die neue alte Denim Schlaghose sind nicht Agnetha oder Anni-Frid sondern Jane Birkin und Joan Jett.

Zur Flare Jeans tragen wir Rollkragenpullover, Blusen und schmale Jacken. Das Wichtigste beim Outfit: High Heels. Hohe Schuhe und Schlaghosen sind ein altes Ehepaar, das überall gerne zusammen hingeht. Ob Stiefeletten, Pumps oder Ankle Boots: Diese Schuhe verlängern optisch die Beine und machen eine schlanke Silhouette. Worauf man unbedingt beim Kauf einer Schlaghose achten soll, ist die richtige Länge. Der Saum sollte kurz über dem Boden abschließen, so dass die Schuhe beinahe verdeckt sind. Die Schlaghose steht vielen Frauen und man muss nicht Modelmaße haben, um sie tragen zu können. Also her mit Rock ’n‘ Roll und weg mit dem Skinny-Wahn.

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Herbstliche Stiefeletten (Clarks), Mustermix-Stiefeletten (Maripé), Tasche in Reptiloptik (Shabbies Amsterdam)

Straight Jeans: Gerade aus zum Kombinationswunder

Die Straight Jeans ist die Cousine der Skinny Jeans – nur nicht so eingeschränkt und unflexibel. Mit einem geraden, schmalen Beinverlauf ist dieses Jeansmodell ein wirklicher Alleskönner. Die Straight Jeans passt nämlich jeder Frau. Der gerade Schnitt dieser Hose kaschiert kleine Problemzonen perfekt und ist für jede Figur schmeichelhaft.

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Edel-Schnürer (Kennel&Schmenger), Lässige Damen-Stiefeletten (Kennel & Schmenger), Animalprint-Pumps (Clarks)

Bei der Straight Jeans müssen wir eigentlich nichts beachten. Sie ist die beste Freundin mit allen erdenklichen Schuhmodellen und kann sowohl Teil eines Abend- wie auch eines Bürooutfits sein. Kein Wunder, dass die Hose zu den meist verkauften Jeansformen zählt.

Die Latzhose: Comeback der Lässigkeit

Zur Seite Bauarbeiter aus alten Cola-Werbungen. Diesen Herbst gehören Denim-Overalls uns. Der lässige Einteiler ist momentan überall zu sehen. Ob auf roten Teppichen, Street Blogs oder Magazincovers: sie sieht alles andere als altbacken aus.

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Da das Teil ja schon recht auffällig ist, den Overall am besten mit entspannten und unaufgeregten Kombinationen stylen. Mit Lederboots und Jackett ist das Outfit bürotauglich, abends genügt eine schone Statement-Kette und Pumps. Für die Freizeit den Einteiler einfach mit Sneaker und einem T-Shirt kombinieren. Fülligere Frauen sollen beim Kauf aufpassen, dass das Stück taillenbetont ist und die Beine gerade auslaufen und nicht karottenförmig unten zusammengehen.

Merkzettel: Weite Latzhosen machen kleiner.

 

Culottes: Aus zwei wird eins

Das Trend-Teil diesen Herbst ist, ohne zweimal nachzudenken, die Culotte. Luftig wie ein Rock, praktisch wie eine Hose hat das wadenlange IT-Teil die Fashion-Charts gestürmt.

Zu dem bequemen Modewunder sehen leichte Blusen und T-Shirts toll aus. Rockiger wird der Look mit einer Lederjacke und Schnürschuhen mit dicker Sohle. Beim Styling sollte man sich zwei Regeln merken. Je weiter die Culotte geschnitten ist, desto schmaler sollte das Oberteil sein. Um einen Akzent zu setzen und dem Outfit eine Form zu geben, einfach die Taille betonen. Je länger der Hosenrock ist, desto notwendiger sind Schuhe mit hohem Absatz dazu – als Ausgleich der Proportionen. Große Frauen haben hier mehr Spielraum: Mit Slippern wird der Look adrett, aber gemütlich.

 

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Rockige Leder-Stiefeletten (Paul Green), Markante schwarze Pumps (Peter Kaiser), Feminine Pumps (Peter Kaiser)

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Styling-Tipps, die die Welt regieren

keep-calm-and-be-a-styling-queenGeschichten schreiben kann jeder. Geschichte schreiben eher nicht. Als Monarchin mit der längsten Amtszeit des Britischen Königreichs schreibt Queen Elizabeth II definitiv Geschichte. 63 Jahre und 218 Tage. So lang ist sie schon britisches Staatsoberhaupt.

An ihrem 16. Geburtstag absolvierte sie ihren ersten öffentlichen Auftritt. Seitdem ist sie stets im Rampenlicht. Ihre königliche Zurückhaltung ist dabei genauso bekannt geworden wie ihre royalen Outfits. Mit einem Unterschied – ihr Modegeschmack ist alles andere als zurückhaltend. Bonbonfarbende Mäntel, Kleider in leuchtenden Farben und die extravaganten Hüte: Die Königin ist eine wahre Styling-Queen.

Obwohl die meisten von uns lieber dezenter im Alltag unterwegs sind, gibt es drei Styling-Tipps, die man sich von der Queen absolut abschauen sollte.

1. Ein Multitalent für jeden Anlass

Was das berühmte „Kleine Schwarze“ in der Damenmode ist, sind schwarze Pumps in der Schuhmode. Das weiß auch die Queen, die wir seit Jahrzehnten in ihren Lieblingspumps von Anello & Davide bewundern können. Die letzten 50 Jahre ist sie diesem Schuhmodell treu geblieben. Das Einzige, was sich änderte, ist die Höhe des Absatzes.

Schwarze, stabile Pumps sind ein Muss im Schuhschrank. Erstens, weil die femininen if-shoe-fits-wear-71Begleiter als unverzichtbarer Klassiker der Damenschuhe gelten. Zweitens, weil die Farbe zeitlos elegant ist. Und drittens,
weil sie zu fast jedem Outfit passen.

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Vorbildlich
(Peter Kaiser), Elegant (Paul Green), Glänzend (Peter Kaiser)

2. Klassisch hat Klasse

Fashion model in red coat and blue hat poses outdoors Obwohl es die Königin bei den Farben knallen lässt, ist der Schnitt ihrer Kleider und Mäntel stets klassisch und schlicht. Die Kleider wirken so trotz stechender Farben elegant, bequem und glamourös.

Kleidungsstücke, die perfekt passen und bequem sind, kommen nie aus der Mode. Wenn die ausgewählten Outfits zu eng, zu kurz oder zu unbequem sind, nimmt das einen großen Teil unserer Ausstrahlung weg. Deswegen ist es wichtig in der Basisgarderobe Kleidungsstücke zu haben, die tadellos passen und unsere Vorzüge betonen. Diese Teile sind unverzichtbar für die Umsetzung des eigenen Stils. Kombiniert mit authentischen Accessoires wird jedes Outfit zu einem wahren Hingucker.

3. Ein Plan ist immer gut

Die über die Jahre stetig gewachsene Sammlung an Kleidern und Accessoires der Königin wird beinahe militärisch verwaltet. Jedes Kleid hat einen Namen und die kompletten Outfits werden katalogisiert.

Das ist vielleicht ein wenig zu aufwendig für unseren Bedarf, jedoch hilft gute Planung, täglichen Styling-Stress zu vermeiden. Bevor man wieder am Morgen vor dem offenen Kleiderschrank steht, sich nicht entscheiden kann und unter Zeitdruck kommt, lieber am Abend davor kürz überlegen, was man am nächsten Tag anziehen will. Zuerst den Wetterbericht anschauen und sich danach die Sachen rauslegen. Wenn die Stimmung morgens doch anders ist, einfach nach neuen Teilen im Kleiderschrank suchen. Das erst beste Outfit, das gefällt, nehmen. Dann den Kleiderschrank schließen. Fertig.

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